JustBase.FM

Unsere neuesten Mitglieder:

Ragnos Geschlecht
Dj Exceedr Geschlecht
astro Geschlecht
Simsalabim Geschlecht
Lin2core Geschlecht
Spenden für JustBase
Die nächsten Shows

30. Juli 2010 - 20:00 Uhr
Dj S.I.D. mit DJ S.I.D. Plays Classix!

30. Juli 2010 - 22:00 Uhr
Purple_Vision mit Lila Laune Hands Up

31. Juli 2010 - 10:00 Uhr
Dj S.I.D. mit Wake up Beatz!

zum Sendeplan

Grüße und Wünsche
Jetzt live on air

Eric Flow live onair Eric Flow

Musikrichtung:
House - Electro

Show:
Housefriedensbruch

[bis 20:00 Uhr]
JustBase.FM Flashplayer
Aktueller Track:
Lady Gaga vs. Madonna - Alejandro vs. Hung Up
mehr...
box_login_oben






Passwort vergessen
Registrieren

http://www.deine-freun.de


links_oben Artikel - Artikel Archiv - Artikel Suche rechts_oben
links_unten rechts_unten

01. Februar 2009

Illegale Drogen: Cannabis, LSD und Co.

In der Öffentlichkeit werden sie verpönt, auf Partys gern „einmalig“ konsumiert. Doch schnell wird aus diesem ersten Mal eine gefährliche Gewohnheit.


Geschichte des Drogenkonsums


Die Naturdrogen waren bereits den Urvölkern bekannt. Sie nutzten sie in Heilkunde und religiösen Ritualen und zur Erzeugung von Rausch und Euphorie. In den antiken Bereichen gibt es Berichte von Opiaten (Drogen) als Medikament gegen Schmerzen, sowie als Rausch- und Genussmittel.
Cannabis war um 2700 vor Christus ein Heilmittel gegen die verschiedensten Krankheiten. Die südamerikanischen Naturvölker setzten halluzinogen wirkende (Halluzinationen hervorrufenden) Pflanzen bei schamischen Ritualen ein.
Im Mittelalter waren in Europa Nachtschattendrogen, wie Alraun, Bilsenkraut, Stechapfel und Tollkirsche, Bestandteile magischer Rituale.
Im 17. und 18. Jahrhundert wurde in Europa und Nordamerika der Hanfanbau von der Regierung gefördert und der Cannabiskonsum toleriert. Im ostasiatischen Raum wurde das Rauchen von Opium jedoch ab dem 17. Jahrhundert zum gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Problem.
1898 stellte die Firma Bayer in Deutschland Heroin zur Behandlung Morphinsüchtiger her, 1938 synthetisierte Albert Hofmann das im Mutterkornpilz vorkommende Alkaloid LSD.
Die in den 70er Jahren beliebten „Jugenddrogen“ Cannabis, Heroin und LSD wurden in den 90er Jahren von den ebenfalls synthetisch hergestellten Designer-Drogen, wie Ecstasy, abgelöst.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/5f/Cannabissativadior.jpg/476px-Cannabissativadior.jpg


Einzelne Drogen


Amphetamine/Ecstasy: Amphetamine (Speed, Crystal, Glass) und Ecstasy (MDMA, XTC, Adam oder Cadillac) gehören zu den synthetisch Hergestellten Substanzen. Teilweise könne diese auch in Medikamenten vorkommen. Sie gehören zu den illegalen Drogen und haben eine aufputschende und/oder halluzinogene Wirkung. Amphetamine und Ecstasy führen vor allem zu einer psychischen Abhängigkeit.

Cannabis: Cannabis kann in drei Formen konsumiert werden: Haschisch, Marihuana und Haschischöl. Hauptwirkstoff ist das psychoaktiv wirkende Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC). Cannabis wird aus der Hanfpflanze gewonnen und ruft eine psychische Abhängigkeit hervor.

Crack & Freebase: Crack und Freebase werden aus Kokain hergestellt. Für Crack wird Kokain mit Backpulver aufgekocht. Es entstehen „Steine“, die geraucht werden. Freebase entsteht durch das Erhitzen von Kokain mit Ammoniak. Es wird gleich nach der Herstellung inhaliert. Bei beiden Substanzen wird die freie Base des Kokains freigesetzt. Crack enthält, im Gegensatz zu Freebase, noch sämtliche Unreinheiten.
Weitere Bezeichnungen: Base, Supercoke, Rocks, Steine

Crystal: Crystal ist ein weißes (zum Teil auch blau, rosa oder anders eingefärbtes) kristallines Pulver. Die häufigste Konsumform ist das Sniefen (Schnupfen). Etwa 3-6 Tage nach dem Gebrauch ist die Droge noch im Urin nachweisbar. Im Gegensatz zu Speed hat Crystal einen sehr hohen Reinheitsgrad (90-100%).

Heroin: Heroin ist ein Pulver, das aus dem Rohopium des Schlafmohns gewonnen wird. Es hat eine betäubende und euphorisierende Wirkung. Besitz, Anbau und Handel mit Heroin ist verboten und wird strafrechtlich verfolgt.

Kokain: Kokain ist ein weißes, kristallartiges Pulver, das aus den Blättern des Kokastrauches gewonnen wird. Es wirkt berauschend und betäubend. Der Besitz und Handel ist ebenfalls illegal und wird strafrechtlich verfolgt.

LSD: LSD (Lysergsäurediethylamid) ist ein Halluzinogen, das heißt es ruft Halluzinationen hervor. Die kristalline Substanz wird meist in Flüssigkeiten gelöst, sodass es auf dem Schwarmarkt in Form von Löschpapier, Zuckerwürfel, Lösung, Tabletten und Mikros verkauft werden kann.
Weitere Bezeichnungen: Trips, Acid, Pappen, Mikros

Zauberpilze: Zauberpilze, oder auch „Magic Mushrooms“, sind psychoaktive Pilze und zählen zu den Halluzinogenen. In der Speisepilzliteratur werden sie als nicht verzehrbare Pilze eingestuft. Die Hauptwirkstoffe sind Psilocybin und Psilocin, welche eine berauschende Wirkung haben.

http://images.pixelio.de/data/media/16/Amsterdam_Mai_2007_0026.jpg


(Aus-)Wirkungen und Begleiterkrankungen


Alle illegalen Drogen haben ähnliche (Aus-)Wirkungen, vor allem aber:
Euphorie, Rededrang, gesteigertes Selbstvertrauen, entspannte Aufmerksamkeit, erhöhte Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, Unterdrückung von Müdigkeit und Hungergefühl, Glücksgefühl, Erhöhung von Pulsfrequenz, Blutdruck und Körpertemperatur, Verstärkung bereits vorhandener Gefühle, Entspannung und Beruhigung, Veränderung der Wahrnehmungen, Verengung der Blutgefäße (Infarktgefahr), Pupillenerweiterung, Angstgefühle, Reizbarkeit, Schädigung der Lunge und Atemwege, Calciumentzug, Halluzinationen und vor allem psychische Abhängigkeit!

Fakten und Zahlen


http://img.visualballs.de/images/arx1233422799c.png


http://img.visualballs.de/images/bwy1233422936q.png


Entwöhnung und Hilfen


Die Entwöhnung bei Drogensucht ist ähnlich der des Alkohols.

1. Kontaktphase: Die betroffene Person sucht mit der festen Überzeugung, drogenfrei werden zu wollen, eine Beratungsstelle auf und informiert sich über verschiedene Hilfemöglichkeiten. Die Kontaktphase kann einige Tage bis mehrere Monate dauern.

2. Entzug/Entgiftung: Während der Kontaktphase wird geklärt, ob eine Entgiftung notwendig ist. Die medizinische Behandlung kann stationär oder ambulant erfolgen. Mit Medikamenten werden die auftretenden Entzugserscheinungen behandelt. Der Entzug dauert meist zwischen zwei und drei Wochen.

3. Entwöhnung: Nach dem Entzug kann eine psycho- und soziotherapeutische Behandlung helfen, in Zukunft ohne Drogen zu leben. Diese kann ambulant oder stationär durchgeführt werden. Der Prozess der Entwöhnung dauert mehrere Monate.

4. Nachsorge: Für die Nachsorge werden vor allem Selbsthilfegruppen von Betroffenen und ihren Angehörigen empfohlen.

http://images.pixelio.de/data/media/25/Alkoholverbot_nein_danke.jpg



Quelle: Broschüren der DHS (Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.), Infoblätter der Seminare zur Ausbildung von Schülermultiplikatoren, Drug Encyclopedia
Bilder: Pixelio, Wikimedia Commons

von mändy Bookmark and Share

Kommentare

08.03.2009 - 16:34 Uhr #1
PitchDown
Profil von PitchDown
sehr informativer Artikel ;)

14.03.2009 - 23:05 Uhr #2
gelöschter User
gelöschter User
Schöner Artikel nur leider trifft nicht alles was drin steht zu bzw ist vollständig.
Das Cannabis zB nur in Drei Formen geraucht wird ist nicht ganz Koreckt, du hast das Pies vergessen sprich das gepresste Haschichöl.

Der Entzug zB dauert auch länger als 2-3 Wochen
In dieser Zeit ist nur kein THC mehr Nachweisbar im Urin,
Hab doch selber ne Entiftung gemacht weisst du aber auch.

Aber alles in einem ein sehr guter Bericht nur solltest du vllt auch mal aus der sicht eines Konsumenten sehen warum sie Drogen konomieren.
Es ist nicht immer nur um high oder drauf zu sein um besser party machen zu können oder der gleichen Manschesmal ist es auch einfach nur der Gruppenzwang um zu ner Gruppe zu gehören und wenn man dann pech hat bleibt man leider drauf kleben

Ich Finde aber dennoch das er gelungen ist hast de gut gemacht

Gruss
Viper

14.03.2009 - 23:08 Uhr #3
gelöschter User
gelöschter User
Sry für die Grammatikalsiche Grausamkeit

15.03.2009 - 00:49 Uhr #4
gelöschter User
gelöschter User
Sry Mandy ich habe dich verwechselt mit Mady
Gruss
Viper
Ps: Bericht ist dennoch ok ^^

20.07.2009 - 16:17 Uhr #5
PitchUp
Profil von PitchUp
das war der erste Artikel den ich wirklich ganz durchgelesen hab :D
aber jetzt weiß man alles ;)
wer zu drogen ma nen film gucken will .....
"Fear And Lothing In Las Vegas"
nach dem film fühlt man sich so als wär man selbst auf Drogen :D:D

22.09.2009 - 02:41 Uhr #6
aPollO
Profil von aPollO
habs grad gelesen, weil mich das thema interessiert. ich selber nehme ich momment keine drogen und habe bis jetzt ausser alkohol auch keine zu mir genommen.

ich finde den artikel sehr informativ, villeich hättest du noch etwas auf die schneller und schleichende suchtegfahr hinweisen können (ich spreche aus erfahrung mit bekannten die selber drogen"opfer" waren)

ansonsten super artikel.

was mich noch interessiert ist wie man überhaupt in kontakt damit kommt, das liegt ja nicht auf der straße rum. in welchen kreisen muss man sich da rumtreiben und sollte diese also besser meiden? ich nehme mal an vowiegend in clubs, die zu meiden ist ja nicht leicht wenn man party machen will^^!?

24.10.2009 - 19:44 Uhr #7
Dj. Dani
Profil von Dj. Dani
scheis auf drogen man kan auch party ohne sie machen


Registrier dich hier um ein Kommentar schreiben zu können!
Footer Startseite Sendeplan Bewerben Grüße und Wünsche Telefonstream Winamp Mediaplayer Realplayer phonostar Player Listen Now Impressum Copyright Valid XHTML Valid CSS Valid RSS