JustBase.FM

Unsere neuesten Mitglieder:

Ragnos Geschlecht
Dj Exceedr Geschlecht
astro Geschlecht
Simsalabim Geschlecht
Lin2core Geschlecht
Spenden für JustBase
Die nächsten Shows

30. Juli 2010 - 20:00 Uhr
Dj S.I.D. mit DJ S.I.D. Plays Classix!

30. Juli 2010 - 22:00 Uhr
Purple_Vision mit Lila Laune Hands Up

31. Juli 2010 - 10:00 Uhr
Dj S.I.D. mit Wake up Beatz!

zum Sendeplan

Grüße und Wünsche
Jetzt live on air

Eric Flow live onair Eric Flow

Musikrichtung:
House - Electro

Show:
Housefriedensbruch

[bis 20:00 Uhr]
JustBase.FM Flashplayer
Aktueller Track:
Laserkraft 3D - Nein Mann
mehr...
box_login_oben






Passwort vergessen
Registrieren

http://justbase.fm/news/1638/intern/justbase.fm-neuer-partner---neue-show


links_oben Artikel - Artikel Archiv - Artikel Suche rechts_oben
links_unten rechts_unten

11. Januar 2009

Die Sucht

Fast täglich werden wir mit einem wichtigen Thema im Leben konfrontiert – die Sucht. Doch was bedeutet es, süchtig zu sein und wie entsteht eine Sucht überhaupt?


Der Begriff „Sucht“ steht für Abhängigkeit und Krankheit. Sie verursacht Schaden für den Betroffenen, aber auch für seine Umgebung. Sucht ist das unwiderstehliche Verlangen nach „etwas“. Immer mehr Menschen auf der Welt geraten in diesen Teufelskreis und werden süchtig.

http://images.pixelio.de/data/media/25/Machen_wir_uns_noch_ein_paar_schne_sekunden.jpg


Oftmals sind die betroffenen drogensüchtig. Dies bezeichnet man als eine „stoffgebundene Sucht“. Jedoch kann sich eine Sucht auch auf Dinge, die nicht in den Körper aufgenommen werden, beziehen. Beispiele für diese „stoffungebundene Sucht“ sind Kaufsucht, Spielsucht, aber auch die Computersucht. Ferner zählen auch die Essstörungen zum Bereich der stoffungebundenen Sucht.

Die vergessenen legalen Drogen


Die Drogensucht – für viele steht dieser Begriff für das zwanghafte Verlangen nach illegalen Drogen, wie LSD, Crack oder Cannabis. Dabei vergessen einige jedoch, dass die Drogensucht auch legale Drogen einschließt, zum Beispiel Zigaretten, Alkohol, Medikamente und Arzneimittel, Schnüffelstoffe, und sogar Koffein.
Doch was bedeutet eigentlich der Begriff „Droge“? Die Droge ist ein Mittel, das in den Körper aufgenommen wird und die Wahrnehmungen und das Befinden verändert; ein Mittel, das auf den Körper und die Seele wirkt.
Die beiden „beliebtesten“ legalen Drogen sind Tabak und Alkohol. Wie bei allen anderen legalen Drogen ist es für jeden möglich, sie zu erwerben und zu besitzen, ohne dafür bestraft werden zu können (was jedoch nicht gilt, wenn man im Alter unter 18 Jahren mit Tabak und/oder Alkohol erwischt wird).
Trotz allem bergen auch die legalen Suchtmittel ein hohes Suchtpotenzial und haben psychische und körperliche Folgen.

http://aboutpixel.de/data/detail/3/DSC_6929_2.jpg


Was bedeutet Abhängigkeit?


Wer süchtig ist, ist abhängig. Abhängigkeit ist kein Zeichen für Willens- oder Charakterschwäche, sondern eine ernstzunehmende Krankheit. Sie beeinträchtigt die freie Entfaltung der Persönlichkeit eines Individuums. Es gibt zwei Arten von Abhängigkeit – die seelische (psychische) und die körperliche (physische) Abhängigkeit. Doch woran erkennt man beides?
Drogen, von denen man psychisch abhängig ist, rufen in den meisten Fällen eine Stimmungsänderung hervor. Man ist lockerer und fröhlicher. Fehlt dem Süchtigen seine Droge, fehlt ihm meist auch die Fähigkeit, glücklich zu sein, da er das Suchtmittel konsumiert, um diese Stimmung zu erlangen. Daher sind abhängige Menschen auf Entzug oftmals gereizt und schlecht gelaunt.
Die körperliche Abhängigkeit wird bei Entzug sehr deutlich. Entzugserscheinungen treten auf, denn das Suchtmittel ist bereits Teil des Stoffwechsels geworden.

Der Weg in die Sucht


Diese besondere Art von Krankheit hat meist psychische Ursachen und steht damit eng in Verbindung mit der Psyche. Oftmals haben die Betroffenen Probleme, die sie mit Drogen versuchen zu bewältigen. Machen sie gute Erfahrungen mit dem Mittel, nehmen sie es immer öfter; bis sie süchtig sind und ohne ihren „Stoff“ nicht mehr klarkommen.

http://images.pixelio.de/data/media/42/verzweiflung.jpg


Suchtdreieck: Es werden vor allem drei Faktoren unterschieden, die zur Entstehung einer Sucht beitragen, unabhängig davon, ob es sich um eine stoffgebundene oder stoffungebundene Suchtform handelt.

Das Suchtmittel bzw. das süchtige Verhalten mit seinen Eigenschaften, Nutzen und Gefahren (z. B. Verfügbarkeit, Wirkweise, Anwendungsmodus, Atmosphäre von Konsum, Genuss und Rausch, gesellschaftliche Wertungen und kulturelle Einbindung der Droge, Preis).

Der Mensch selbst mit seinem persönlichen Werdegang, seinen Erfahrungen, Problemen und Schwierigkeiten (z. B. Erbeinflüsse, persönliche Entwicklung und Reife, körperliche Konstitution, Konfliktfähigkeit, Angst- und Stressbewältigung, Umgang mit Gefühlen, Genussfähigkeit, Lebenssinn, Zufriedenheit).

Das persönliche soziale Umfeld und die gesellschaftliche Akzeptanz des Suchtmittels bzw. der süchtigen Verhaltensweise (z. B. Qualität tragender Beziehungen (Familie, Partnerschaft, Freunde, Kollegen), Leistungs- und Konkurrenzsituation, Über- und Unterforderung, Arbeits- und Zukunftsperspektiven, Einbindung in soziale Kontexte).

http://www.christian-rilke.de/imagehosting/images/opt1231608512d.png

Das Suchtdreieck


Die Suchtentwicklung: Alles beginnt mit dem Genuss der Droge. Es tut dem Betroffenen gut und er fühlt sich wohl.
Aus dem „Besonderen“ wird etwas „Alltägliches“, die Gewohnheit. Ohne nachzudenken und automatisch wird das Mittel eingenommen.
Auf die Gewohnheit folgt der Missbrauch. Die Droge wird falsch und vor allem mehr als nötig gebraucht. Dieses Verhalten schadet der betroffenen Person und deren Umfeld.
Die letzte Stufe ist die Sucht/Abhängigkeit. Der süchtige ist aufgrund des Suchtmittels krank und braucht Hilfe. Das Suchtmittel zwingt ihn dazu, es immer wieder zu nehmen.

Hilfestellen, Therapien und erste Schritte zur Entwöhnung


Damit einem suchtkranken Menschen geholfen werden kann, ist es wichtig, dass derjenige einsichtig wird. Er muss selbst erkennen, dass er suchtkrank ist und Hilfe benötigt. Ohne diesen ersten Schritt ist es nur sehr schwer möglich, eine Therapie durchführen zu können.
Als weiterer Schritt zählt der Besuch einer Suchtberatungsstelle. Hier erhält der Betroffene Informationen über seine Sucht und wie er sie bekämpfen kann.

http://images.pixelio.de/data/media/25/Sucht.jpg


Bei stoffgebundenen Suchtformen wird als erstes eine Entgiftung durchgeführt. Diese erfolgt in einem Krankenhaus und dauert ca. drei Wochen. Ist die Entgiftung erfolgreich bewältigt, folgt die Entwöhnung und Therapie in einer Therapieeinrichtung. Dieser Prozess dauert ca. sechs bis achtzehn Monate.
Um einem Rückfall vorzubeugen, kann es sehr hilfreich sein, nach der Therapie eine Selbsthilfegruppe zu besuchen. Hier lernt die betroffene Person mit anderen Menschen, auch nach der Therapie clean zu bleiben und ein Leben ohne Sucht und Drogen zu führen.

http://img.visualballs.de/images/klz1231607721c.jpg


Fortsetzung folgt am 18.01.2009


Quelle: Infoblätter der Seminare zur Ausbildung von Schülermultiplikatoren
Bilder: Pixelio, aboutpixel

von mändy Bookmark and Share

Kommentare

11.01.2009 - 13:38 Uhr #1
NeBula
Profil von NeBula
Sehr fine gemacht! :o)

Bin auf die nächsten Artikel sehr gespannt. Ich persönlich finde das Thema absolut wichtig, wie stehen andere dazu?

11.01.2009 - 15:27 Uhr #2
mändy
Profil von mändy
danke =) ich finde das thema auch sehr wichtig...die seminare die ich dazu besucht hab warn auch sehr interessant...gab nich nur infos über drogen sondern die habn richtig mit uns gearbeitet sodass wir nich erst in diesen teufelskreis geraten

11.01.2009 - 19:11 Uhr #3
Bierbrauer
Profil von Bierbrauer
Super Artikel. Dieses Thema ist heutzutage echt wichtig. Besonders die Aufklärung und Auseinandersetzung. Ich wohne hier nahe an der Niederländischen Grenze und hier fangen schon manche 15 Jährige an zu kiffen. Manche sind auch richtig tief abgerutscht und man hört auch einige heftige Storys, dass hat mich so abgeschreckt, dass ich sowas nie ausprobieren werde. Besonders Cannabis usw. werden oft unterschätzt.

11.01.2009 - 23:56 Uhr #4
NeBula
Profil von NeBula
Bierbrauer, dass nicht nur da so - auch hier!

12.01.2009 - 16:03 Uhr #5
mändy
Profil von mändy
jop bei uns auch...einige aus meiner klasse kiffen auch...find sowas einfach nur bescheuert...die wissen gar net wie kaputt die sich damit machn

12.01.2009 - 16:54 Uhr #6
Roin
Profil von Roin
Ich find das Thema sehr wichtig, man kann es gar net oft genug ansprechen.

Ich bin schon auf den nächsten Atrikel gespannt weiter so ^^


Registrier dich hier um ein Kommentar schreiben zu können!
Footer Startseite Sendeplan Bewerben Grüße und Wünsche Telefonstream Winamp Mediaplayer Realplayer phonostar Player Listen Now Impressum Copyright Valid XHTML Valid CSS Valid RSS